Auszeichnungen

Deutschland, Land der Ideen; Bundeswettbewerb "Bürger initiieren Nachhaltigkeit"; Bundesverband Deutscher Stiftungen: Kompasspreis

 

  

Nürtingen, den 15. März 2007. Mit einer Ehrentafel und einer Urkunde ist die zur Samariterstiftung gehörende Stiftung „ZEIT FÜR MENSCHEN“ als einer von 365 besonders innovativen und ideenreichen Orten im bundesweiten Wettbewerb “Land der Ideen” 2007 ausgezeichnet worden. „Die Idee unserer Stiftung, anderen Menschen Zeit zu schenken, ist angekommen“, freute sich der Vorstandsvorsitzende der Samariterstiftung und der Stiftung ZEIT FÜR MENSCHEN, Dr. Hartmut Fritz bei der Übergabe durch einen Vertreter der Deutschen Bank, die den Wettbewerb unterstützt. Am 11. November wird sich der Preisträger mit einer eigenen Veranstaltung der Öffentlichkeit präsentieren.

 

„Das einzigartige Engagement von Zeit für Menschen verbindet Leistungsbereitschaft mit Herz und hat Vorbildcharakter“, so Direktor Dieter Irkes, Marktgebietsleiter Firmenkunden der Deutschen Bank Reutlingen/Tübingen bei der Überreichung der von Bundespräsident Köhler unterzeichneten Urkunde. Als Bank wolle man einen Beitrag dazu leisten, „Ideenvielfalt und Zukunft in Deutschland erlebbar zu machen“. Deshalb sei es auch richtig, dass „ZEIT FÜR MENSCHEN“ mit weiteren 364 Orten aus über 1.500 bundesweiten Bewerbern ausgewählt worden sei.

 

Laut dem Stiftungsratsvorsitzenden Professor Dr. Dieter Flinspach, wird der finanzielle Spielraum in sozialen Einrichtungen immer enger und die Zeit für menschliche Zuwendung knapper. „ZEIT FÜR MENSCHEN“ wolle dieser Entwicklung entgegen wirken. Sie unterstütze die 34 Einrichtungen der Samariterstiftung durch bürgerschaftliches Engagement, werbe Ehrenamtliche und biete den über 1000 Freiwilligen fachliche Begleitung. „Seit der Stiftungsgründung kam es zu einem richtigen Boom an Engagement“, erklärt Dr. Hartmut Fritz. Immer mehr Einzelpersonen, aber auch Gruppen und Unternehmen investierten in diese Initiative. „Sie schenken ihre Zeit ganz direkt den alten, kranken und behinderten Menschen in unseren Einrichtungen“, freut sich der Vorstandsvorsitzende. „Sie unterstützen die Stiftung darüber hinaus mit Rat und Tat, indem Sie Kontakte knüpfen und Brücken bauen“. So entstünden Netzwerke sozialer Verantwortung für die Einrichtungen der Samariterstiftung.

 

Die Initiative “Deutschland – Land der Ideen” unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler wurde von der Bundesregierung und dem Bundesverband der Deutschen Industrie im Jahr 2006 ins Leben gerufen, um innovative, kreative und zukunftsorientierte Initiativen (Orte) im In- und Ausland zu präsentieren. Allein aus Baden-Württemberg kommen in diesem Jahr 52 Preisträger.

 

 

 

Bundeswettbewerb „Bürger initiieren Nachhaltigkeit“

Jury wählt 40 Spitzenprojekte für Preisverleihung aus

Berlin, 23.04.2009. Das Bildungsprojekt Jung und Alt ist auch dabei!

 

 

 

Die Fachjury des Bundeswettbewerbs Generationendialog in der

Praxis – Bürger initiieren Nachhaltigkeit“ hat die 40 besten von insgesamt 336

Bewerbern ausgewählt. In den kommenden Tagen wird der Rat für Nachhaltige

Entwicklung die 40 Sieger benachrichtigen und gemeinsam mit der Bundesre-

gierung zur Preisverleihung am 27. Mai 2009 in Berlin einladen. Zehn beson-

ders herausragende Initiativen aus diesem Kreis werden Rat und Bundesre-

gierung als „Leuchtturm-Projekte“ ehren. Die Mitglieder der 40 ehrenamtlichen Gruppen aus dem gesamten Bundesgebiet zeichnen sich durch vorbildliches Engagement für den Zusammenhalt zwischen jung und alt aus. Mit hohem persönlichem Einsatz helfen sie, das Land auf eine Zukunft mit einem größeren gesellschaftlichen Anteil älterer Menschen vorzubereiten und tragen so dem demografischen Wandel Rechnung.

 

Unter den 40 Siegerprojekten, die mit einer Preissumme von insgesamt 100.000 Euro bedacht werden, sind Bildungspatenschaften, generationen-

übergreifende und behindertengerechte Wohnprojekte sowie Netzwerke für Nachbar-schaftshilfe. Vieledieser Initiativen sind zugleich ökologisch vorbildlich – etwa durch energieeffiziente Bauten, durch regionalen Einkauf und durch den Einsatz erneuerbarer Energien.

 

Es sei „beeindruckend, wie engagiert und professionell sich die ehrenamt-

lichen Gruppen der gesellschaftlichen Aufgabe des Generationendialogs

stellen und sie geschickt mit anderen Aspekten des Nachhaltigkeitsleitbildes verbinden“, sagt der Vorsitzende der Jury, Hans Geisler, Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung. „Wenn wir in jedem Landkreis eine solche Initiative hätten, wäre Deutschland der Lösung vieler Probleme ein gutes Stück näher“, so Geisler.

 

„Generationendialog in der Praxis – Bürger initiieren Nachhaltigkeit“ ist ein Beitrag zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung, die den Wettbewerb gemeinsam mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung ausrichtet. Die Regierung ist vertreten durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, das Bundesministerium für Gesundheit sowie das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

 

 

Stiftungskommunikation mit KOMPASS 2009 gewürdigt


Bundesverband Deutscher Stiftungen vergibt bundesweit einzige Auszeichnung für herausragende Stiftungs-PR / "Neuer Grad an Professionalität"



 

Preisträger des KOMPASS 2009

v.l.n.r.  Herr Haug, Herr Faiss, H. Brökelmann von der

Stiftung Zeit für Menschen

Berlin, 12. November 2009. Vier Stiftungen haben für ihre vorbildliche
Öffentlichkeitsarbeit den Kommunikationspreis KOMPASS 2009 erhalten. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen übergab die Preise am Donnerstagabend im Museum für Kommunikation Berlin.


In der Kategorie "Gesamtauftritt" konnte die Stiftung ZEIT FÜR MENSCHEN aus Nürtingen überzeugen. Die Stiftung errichtete ein Netzwerk und motivierte so bislang rund 1.500 Freiwillige zu Zeit-, Wissens- und Geldspenden, die vor allem alten, kranken und behinderten Menschen zugutekommen. In der Kategorie "Projektkommunikation" ging der Preis an die Kommunalen Stiftungen Münster für die Ausrichtung des regionalen Stiftungstages Münster Westfalen, der dieses Jahr zum ersten Mal stattfand. Die PR-Kampagne zum Stiftungstag erzeugte hohe Aufmerksamkeit und zog mehr als 1.500 Besucher an. Die CaritasStiftung im Erzbistum Köln empfing den Preis in der Kategorie "Einzelne Kommunikationsmaßnahmen" für ihre Wanderausstellung "Aus unserer Mitte". Mit emotionalen Bildern sensibilisiert die Foto-Austellung für die
alltägliche, nicht auf den ersten Blick sichtbare Armut in der Nachbarschaft. Den Sonderpreis für die beste Internetseite erhielt die Stiftung Kulturregion Hannover. Sie informiert im Internet transparent, übersichtlich und originell über ihre Projekte.


"Die exzellente Kommunikation dieser Stiftungen belegt, dass Öffentlichkeitsarbeit im Dritten Sektor einen neuen Grad an Professionalität erreicht hat. Die diesjährigen Preisträger zeigen erneut, wie sich durch persönliches Engagement und Kreativität auch mit geringem finanziellen Aufwand viel bewirken lässt", sagte Prof. Dr. Hans Fleisch, Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen.


Um den diesjährigen KOMPASS hatten sich 61 Stiftungen mit 76 Einreichungen beworben. Zehn Stiftungen wurden von einer unabhängigen Jury nominiert. Der bundesweit einzige Kommunikationspreis für Stiftungen wird seit 2006 jährlich vergeben und belohnt Transparenz in der Öffentlichkeitsarbeit im Sinne der "Grundsätze Guter Stiftungspraxis".


Der Bundesverband Deutscher Stiftungen vertritt als Dachverband die Interessen der mehr als 16.500 gemeinnützigen Stiftungen in Deutschland. Der größte Stiftungsverband in Europa hat rund 3.400 Mitglieder; über Stiftungsverwaltungen sind ihm insgesamt mehr als 6.000 deutsche Stiftungen mitgliedschaftlich verbunden.


Kurzporträts zu allen nominierten Stiftungen und ihren Projekten sowie Informationen zu den "Grundsätzen Guter Stiftungspraxis" finden sich unter www.stiftungen.org/kompass


  

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